Impuls

Reisesegen

zur Urlaubszeit

 

Gott beschütze dich

auf deiner Reise.

Er sei dir Brücke

an Flüssen,

ein Dach im Regen,

ein Kompass

in der Wildnis,

der Schatten eines Baumes

in der Mittagssonne,

das Lied in deinem Herzen,

das Lächeln der Menschen,

die dir begegnen,

die helfende Hand

in der Bedrängnis,

ein sicherer Weg,

wo du auch hingehst.
Das Licht möge vor die leuchten

und Schatten hinter dir zurückfallen.

 

So behüte dich der

allmächtige, treue Gott

auf deinen Wegen.

Amen

 

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

St. Nikolaus Fiegenstall

 

 

Die Fiegenstaller Kirche wurde mit der Weihe von Bischof Gundekar II urkundlich erstmals 1070 erwähnt. Vermutlich ist der Kirchturm schon viel älter. Mit der Friedhofsmauer diente sie lange dem Schutz vor Feinden. Im Jahre 1194 weihte Bischof Otto die Kirche zum zweiten Mal. Die dritte Konsekration erfolgte vermutlich 1402. 1598 wurde die  Kirche durch Bischof Johann Conrad von Gemmingen renoviert und ausstaffiert. Sein Wappen ist heute noch an der Ostseite des Turmes zu sehen. Von 1634-1664 war die Kirche in Folge des 30-jährigen Krieges verwüstet, leer und ohne Priester. Erst 50 Jahre nach Ende dieses unseligen Krieges regte sich in der Kirche wieder Leben. 1705 wurde mit der Reparatur der Turmhelms begonnen. 1730 stiftete Walburga Hueber den Josefa-Altar. Der uralte Marienaltar wurde 1733 von 3 Guttätern neu gestiftet. 1736 folgte die Sanierung des Kirchenschiffs mit einem neuen Dachstuhl, einer Stuckdecke und einer Kanzel von Franz Horneis. Den Hochaltar fertigten Schreiner Winter und Maler Weber um 1800. Im vergangenen Jahrhundert gab es zwei große Renovierungen. 1936 wurden Innenraum und Altäre vom Kirchenmaler Johann Böckl renoviert. Die letzte große Erneuerung erfolgte 1990 unter

Kirchenpfleger Heinrich Höppler.