Zum Inhalt springen

Informiert beten – betend handeln

Der Weltgebetstag ist eine weItweite Basisbewegung von christlichen Frauen. Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern Menschen weltweit den Weltgebetstag (WGT). Der Gottesdienst wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Diese Frauen sind Mitglieder in unterschiedlichen christlichen Kirchen.

Auch in unzähligen Gemeinden in ganz Deutschland organisieren und gestalten Frauen in ökumenischen (= konfessionsübergreifenden) Gruppen den Weltgebetstag.

Weltgebetstag – das ist gelebte Ökumene! (weltgebetstag.de)

Herzliche Einladung

Seit 1965 findet in Ellingen im jährlichen Wechsel zwischen der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde der Weltgebetstag der Frauen statt. Ein fleißiges Team gestaltet den Gottesdienst und bereitet das anschließende gemütlichen Beisamensein vor.

Weltgebetstag 2026 - Nigeria:

„Kommt! Bringt eure Last.“

… in der katholischen Stadtpfarrkirche St. Georg Ellingen, mit anschließend gemütlichem Beisammensein im Pfarrheim

„Kommt! Bringt eure Last.“

Allgemeine Informationen zum Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Am Freitag, 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen. Die Texte, Lieder und Gebete dafür haben Frauen aus Nigeria erarbeitet. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an das Matthäus-Evangelium (Kap. 11,28-30).

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3 Prozent sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Sichtbare und unsichtbare Lasten

In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern, vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten, wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen christliche Frauen aus Nigeria – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.

Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit gut 100 Jahren für den Weltgebetstag. Rund um den 6. März 2026 werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen: Gemeinsam mit Christ*innen auf der ganzen Welt feiern sie diesen besonderen Tag. Sie hören die Stimmen aus Nigeria, lassen sich von ihrer Stärke inspirieren und bringen ihre eigenen Lasten vor Gott. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung.

Mehr Informationen unter weltgebetstag.de

Laura Forster, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V., In: Pfarrbriefservice.de

Titelbild 2026